Pflichthinweis gem. Instituts­vergütungs­verordnung (InstitutsVergV)

Die Salm-Salm & Partner GmbH ist gem. §16 Abs. 4 InstitutsVergV verpflichtet, Informationen zu ihrem Vergütungssystem in deutscher Sprache auf ihrer eigenen Webseite zu veröffentlichen.

1. Ausgestaltung des Vergütungs­systems

1.1 Zusammensetzung der Vergütungen

Das Vergütungssystem der Salm-Salm & Partner GmbH basiert auf standardisierten Anstellungsverträgen und sieht für alle Geschäftsleiter und Mitarbeiter Festgehälter (Bruttogehälter) sowie gesetzliche Sozialleistungen vor. Das Institut erstattet Aufwendungen (Reisekosten und Auslagen gegen Belegnachweis) im Rahmen der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen. Geschäftsleiter erhalten einen Firmenwagen gestellt. Diese Vergütungsbestandteile sind ermessensunabhängig und entfalten keine Anreizwirkung zur Eingehung von Risiken.
Vertriebsvorgaben sowie einzelvertraglich begründete Abfindungsansprüche, auf die trotz individueller negativer Erfolgsbeiträge ein der Höhe nach unveränderter Anspruch bestehen würde, existieren nicht.
Mitarbeiter können zusätzlich zu ihrer festen Vergütung ergebnis- und leistungsabhängige variable Vergütungen erhalten. Mitarbeiter in der Kundenbetreuung können variable Vergütungen in Form von Bestandsvergütungen und/oder umsatzabhängigen Bonuszahlungen bekommen. Geschäftsleiter können zusätzlich zu ihrer festen Vergütung variable Vergütungen erhalten.
Fixe und variable Vergütungsbestandteile stehen in angemessenem Verhältnis zueinander. Fixe Bestandteile sind so bemessen, dass sie eine angemessene Lebensführung absichern und keine Abhängigkeit von variablen Bestandteilen entsteht. Sie haben eine langfristige Bindung der Mitarbeiter an die Salm-Salm & Partner GmbH zum Ziel. Variable Vergütungen stehen im Einklang mit unseren strategischen Zielen und sind auf langfristiges nachhaltiges Wirtschaften ausgerichtet. Sie sind gegenüber der fixen Vergütung von nachgeordneter Bedeutung und setzen keine Anreize zur Eingehung von Risiken.
Wir wollen damit sicherstellen, dass unsere Kundenbetreuer vollständig auf die Bedürfnisse und die persönliche Situation unserer Privatkunden bzw. Interessenten eingehen und ein unnötig hohes Risiko für unsere Privatkunden bzw. Interessenten vermeiden.

1.2. Art und Weise der Gewährung

Feste Vergütungsbestandteile werden monatlich zwölfmal im Kalenderjahr jeweils zum Monatsende per Banküberweisung ausgezahlt.

Bestandsvergütungen und/oder umsatzabhängige Bonuszahlungen werden jeweils zum Ende eines Jahres ermittelt und im Anschluss, einmal im Jahr, zusammen mit dem Festgehalt per Banküberweisung an die Mitarbeiter ausgezahlt. Eine mögliche variable Vergütung der Geschäftsleiter wird nach Feststellung des Jahresabschlusses per Banküberweisung ausgezahlt. 

1.3. Vergütungsparameter

Das Institut hat unterschiedliche Mitarbeitergruppen definiert, für die jeweils unterschiedliche Vergütungsparameter gelten.

Diese berücksichtigen die Qualität der Arbeit des jeweiligen Mitarbeiters, den Umfang der erbrachten Arbeitsleistung, die Steigerung der Rentabilität des Institutes, die persönliche Führung und die Umsetzung der Unternehmenswerte. Mitarbeiter, die in der Kundenbetreuung tätig sind, können eine variable Vergütung erhalten, die sich nach dem persönlichen Erfolg bei der Kundenbetreuung richtet. Unter persönlichem Erfolg des Mitarbeiters versteht das Institut die kontinuierliche und nachhaltige Betreuung der Kunden und des bei dem Institut langfristig angelegten Volumens.

2. Vergütungen im Geschäftsjahr 2018

2.1 Gesamtbetrag der Vergütungen

Im Geschäftsjahr 2018 belief sich der Gesamtbetrag der Vergütungen für insgesamt 21 Geschäftsleiter und Mitarbeiter auf 1,22 Mio. Euro. Davon entfielen 81 TEuro auf variable Vergütungen.

2.2. Begünstigte variabler Vergütungen

Im Geschäftsjahr 2018 haben 3 Mitarbeiter variable Vergütungen erhalten.

Wallhausen, 09.04.2019