SUSTAINABILITY

SALM-SALM SUSTAINABILITY CONVERTIBLE

Der Salm-Salm Sustainability Convertible Fonds investiert weltweit in Wandelanleihen nachhaltig wirtschaftender Unternehmen. 

In unserem Anlageprozess stellen wir sicher, dass die Wandelanleiheemittenten anhand umfangreicher Ausschlusskriterien unter sozialen und ökologischen Gesichtspunkten geprüft werden. Klimarisiken vermindern wir über die aktive Reduktion des CO2 Footprints. Durch die investition in Wandelanleihen finanzieren wir das Wachstum vielversprechender und innovativer Unternehmen der Realwirtschaft. Kombiniert mit unserer Kredit- und Nachhaltigkeitsanalyse bieten wir unseren Anlegern eine ausgewählte, qualitativ überzeugende Nachhaltigkeitsanlage in Wandelanleihen an.

 

Investmentprozess

Ökonomische Optimierung


Vorranging im Auswahlprozess für Wandelanleihen ist die Bottom-up-Analyse. Wesentlichster Faktor bei der Bewertung und Selektion von Einzeltiteln ist die Kredit- und Emittentenqualität (Kredit), gefolgt vom Aktien- und Wandlungspotential der Wandelanleihe, sowie vom bei dieser Anlageklasse gewünschten asymmetrischen Chancen- und Risikoprofil.

Als Teil der holistischen Unternehmensbewertung führt Salm-Salm & Partner eine umfassende Aktienanalyse durch. Das von Salm-Salm & Partner entwickelte Aktien-Bewertungstool basiert auf einem Mehr-Faktoren-Modell, wobei die Bottom-up-Analyse eine stärkere Gewichtung als die Top-down-Analyse einnimmt.

Neben dem Delta – der Kennzahl für die Aktiensensibilität –  finden bis zu 30 weitere fundamentale Entscheidungsparameter Anwendung, darunter das Kreditrating, das Aktienpotential, die Restlaufzeit und die laufende Verzinsung. Technische Faktoren fließen mit Blick auf die Charakteristika der Wandelanleihe und der Optionskomponente, sowie hinsichtlich der Prospektanalyse in die Gesamtbewertung ein.

Aufgrund des Benchmark-orientierten Ansatzes zur Vermeidung von regionalen und sektoralen Klumpenrisiken, liegt der Analyseschwerpunkt auf der Bewertung und Selektion von Einzeltiteln – nicht auf einzelnen Regionen oder Sektoren.


Für die Investmentrisikobeurteilung sind das Credit Research und eine tiefgehende Einzeltitelbewertung von entscheidender Bedeutung. Als Anleiheinvestor stehen für Salm-Salm & Partner die Schuldnerqualität und die das damit verbundene Rückzahlungsversprechen der Emittenten an oberster Stelle.

Zur umfassenden Bemessung der Schuldnerqualität bedient sich Salm-Salm & Partner zunächst der offiziellen Agentur-Ratings (S&P, Moody’s, Fitch). Aufgrund der mitunter geringen Abdeckung offizieller Ratings bei Wandelanleihen, hat Salm-Salm & Partner allerdings frühzeitig ein eigenes, proprietäres System (VAG konform) zur Berechnung von Bonitätsratings entwickelt (Asset Manager Rating). Dadurch stellt Salm-Salm & Partner sicher, dass die Kreditqualität (einschließlich Bilanzkennzahlen, Credit Spreads und Geschäftsrisiken) aller relevanten Emittenten tiefgehend analysiert und bewertet wird. Etwaigen Änderungen des Credit Spreads bzw. der Credit-Spread Risiken wird durch entsprechende Einzelwerttransaktionen entsprochen.

 

 


Der verantwortungsvolle Umgang mit Mensch, Natur und Umwelt ist tief in unserem Werteverständnis verankert. 2012 wurde dieser Werteanspruch das erste Mal in einem nachhaltigen Anlageprozess transparent festgehalten. Seitdem sind wir auch Unterzeichner der PRI (Prinzipien des verantwortungsvollen Investierens). Der Nachhaltigkeitsbegriff (ESG) ist enorm vielschichtig und hat sich seit den ersten Definitionen (Brundtland-Bericht 1987) enorm weiterentwickelt. So sehen auch wir unseren Ansatz nie als final an, sondern passen uns neuen Erkenntnissen, Messmethoden und Notwendigkeiten aktiv an. Der Weg zu besserer Nachhaltigkeit und das aktive Übernehmen von Verantwortung über den ökonomischen Faktor hinaus ist unser Anspruch. Von der Definition erster Umsatzschwellen, Komplettausschlüsse kontroverser Geschäftspraktiken- und Modelle und einen strikten Best-in Class Ansatz haben wir unseren Prozess immer weiter verfeinert. Die Beschlüsse der Pariser Klimakonferenz nahmen wir 2016 zum Anlass, Klimaschutz aktiv in unseren Investmentprozess zu integrieren. Das Messen und vermindern des CO2 Footprints all unserer Portfolien entwickeln wir stetig weiter. Insbesondere sind wir stolz gemeinsam mit dem Frankfurter Unternehmen right.based on science die Auswirkung unserer Investitionen auf die Erderwärmung in Grad Celsius messen zu können. So würde sich die Welt um weniger als zwei Grad Celsius erwärmen, wenn alle Unternehmen so wirtschaften würden, wie die von uns allokierten.


CO2-Footprint-Analyse: Seit 2017/18 werden im Aktien- und Wandelanleihen-Research systematisch Daten zur Bestimmung des CO2-Footprints erhoben. Seit 2019 werden diese auch auf den Factsheets und auf der Webseite öffentlich gemacht. Dabei werden die CO2-Footprints der jeweiligen nachhaltigen Publikumsfonds ins Verhältnis zu denen ihrer jeweiligen Benchmarks gesetzt.

 

Mit diesem Vorgehen verfolgt Salm-Salm & Partner im Wesentlichen drei Ziele:

 

  1. Der CO2-Footprint wird zum KPI erhoben, über den regelmäßig und umfassend berichtet werden soll. Ziel ist die Schaffung einer größtmöglichen Öffentlichkeit. Kunden sollen jederzeit die Möglichkeit haben, das CO2-Profil beider Fonds lückenlos nachvollziehen zu können.
  2. Der CO2-Footprint soll wesentlich unter dem der jeweiligen Benchmark liegen, um Kunden von der Vorteilhaftigkeit aktiver Anlagestrategien zu überzeugen.
  3. Der CO2-Footprint soll im Zeitverlauf kontinuierlich sinken, bis er ein Maß erreicht hat, das sich nicht oder nur unter Anwendung zusätzlicher Strategien und Maßnahmen weiter reduzieren lässt.

Nach­haltigkeits­ansatz

Ausschlusskriterien

Ausschluss von kontroversen Geschäftsfeldern und Praktiken.

MSCI ESG

Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Nachhaltigkeitsanalyse ein starker Partner für unseren Researchprozess.

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Best in Class

Unser Ansatz ist es, in die Unternehmen zu investieren, die führend vorangehen und nachhaltige Aspekte vorbildhaft umsetzen.

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Ausgezeichnet mit dem österreichischen Umweltzeichen

durch das Österreichische Umweltministerium 

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Ausgezeichnet mit dem FNG Siegel

seit 2016 jährlich mit dem FNG-Siegel ausgezeichnet, seit 2019 mit zwei Sternen

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Ausgezeichnet mit dem Eurosif Transparenzlogo

für mehr Transparenz im nachhaltigen Anlagemarkt

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Kompatibel mit den Finanko Kriterien

der Österreichischen Bischofskonferenz und den Ordensgemeinschaften Österreich.

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Eingestuft nach Artikel 8 SDFR

der EU Offenlegungsverordnung

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Anteilsklassen

Sustainability Convertible I

WKN: A1C323

ISIN: LU0535037997

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Sustainability Convertible V

WKN: A0KE9P

ISIN: LU0264979492

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Sustainability Convertible R

WKN: A1J2PW

ISIN: LU0815454565

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Sustainability Convertible CHF

WKN: A2N4VM

ISIN: LU1860403416

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Begriffserklärung

Die Wandelanleihe

Funktionsweise der Wandelanleihe


Wandelanleihen vereinen Aktien und Anleihen in einem Wertpapier. In der Regel wird eine Wandelanleihe zu 100% begeben. In regelmäßigen Abständen erfolgt die Zahlung eines Zinskupons. Durch eine in der Anleihe fest integrierte Kaufoption auf Aktien des Basiswerts (i.d.R. der Emittent) partizipiert der Kurs der Wandelanleihe zusätzlich an Kurssteigerungen der Aktie.

Bleibt die Kurssteigerung aus oder fällt der Kurs der Aktie, erhält der Käufer trotzdem, wie bei einer normalen Anleihe, eine Zinszahlung und nach Ende der Laufzeit die Rückzahlung des investierten Kapitals. In Zeiten niedriger Zinsen sind Wandelanleihen eine interessante Alternative zu konventionellen Unternehmensanleihen.

Ein Portfolio ausgewogener Wandelanleihen empfiehlt sich für Investoren, welche die Kernvorteile einer Wandelanleihe nutzen möchten: Schutz in schwachen Marktphasen, Erträge bei steigenden Aktienmärkten. In diesem Aggregatzustand befinden sich Wandelanleihen üblicherweise im sog. asymmetrischen Bereich.


Steigt der Kurs der Aktie, in die das Wandelrecht besteht, so profitiert der Inhaber der Wandelanleihe. Fällt dagegen der Aktienkurs, so begnügt sich der Anleger mit der Rendite der reinen Anleihe. Da der Kurs der Wandelanleihe innerhalb einer gewissen Spanne bei sich ändernden Kursen der Aktien stärker steigt als fällt, spricht man von einem asymmetrischen Chancen-Risiko-Profil.


Der Bondfloor ist der theoretische Wert einer Wandelanleihe, ohne Optionskomponente. Der Optionspreis - die Kosten für das Wandelrecht - wird zur Ermittlung des Bondfloors gleich null gesetzt.


Das Delta ist ein Maß für die Aktiensensitivität einer Wandelanleihe. Es drückt das Verhältnis der Kursveränderung der Aktie zur Wandelanleihe aus. Ein Delta von 0,4 sagt beispielsweise aus, dass der Wandelanleihekurs um 4% steigt, wenn die entsprechende Aktie einen Kursanstieg von 10% erfährt.


Das Gamma ist eine Maßzahl dafür, in welcher Größenordnung sich das Delta verändert, wenn der Aktienkurs um eine Einheit steigt oder fällt. Das Gamma hat ein asymmetrisches Profil: steigt der Aktienkurs, verändert sich das Delta schnell. Im Maximum des Gammas ist auch die Veränderung des Deltas am größten. Bewegen sich Aktienkurse auf hohem Niveau, strebt Delta gegen eins, d.h. die Wandelanleihe bewegt sich fast wie eine Aktie. Bei fallenden Kursen nimmt das Delta schneller ab als es angestiegen ist. Aufgrund dieser schnellen Veränderung des Deltas nimmt das Gamma dementsprechend wieder zu. Durch diese Asymmetrie partizipieren die Wandelanleihen stärker am Kursanstieg der Aktien als an deren Kursrückgang.


Die Wandlungsprämie, auch Aufgeld genannt, ist die Differenz zwischen dem aktuellen Aktienkurs und dem Kurs der entsprechenden Wandelanleihe. Bei der Auflegung der Wandelanleihe kann man davon ausgehen, dass der Preis der Aktien geringer ist als der Preis der Wandelanleihe. Steigt die Aktie jedoch schneller als der Kurs der Wandelanleihe, verringert sich die Prämie, bis sie ggf. auf null schrumpft. Übersteigt die Parität den Wandelanleihekurs, spricht man von Abgeld.


Unter Parität versteht man den aktuellen Marktwert der Aktien, den man im Falle einer Wandlung für eine Anleihe in Aktien erhält, ausgedrückt in Prozent des Nominalwertes der Wandelanleihe.


Als Duration bezeichnet man den gewichteten Durchschnitt der Cash-Flow-Termine, also den Zeitpunkt, an dem Zinsen und Tilgungen ausgezahlt werden. Diese Kennzahl sagt aus, wie lange das Kapital durchschnittlich gebunden ist. Wenn die Duration zum Beispiel 4,5 beträgt, bedeutet dies, dass die durchschnittliche Fälligkeit der Zins- und Tilgungszahlungen 4,5 Jahre beträgt.


Als einzige Anleihe kann die Wandelanleihe Phasen steigender Zinsen (über-) kompensieren. Durch die Aktienkomponente ist die Wandelanleihe nicht in dem Maße den Entwicklungen des Zinsniveaus ausgeliefert, wie dies bei konventionellen Anleihen der Fall ist.

In der Theorie

Das Prinzip der Wandelanleihe

Eine Wandelanleihe kann drei Aggregatszustände annehmen: ausgewogen, aktienähnlich und rentenähnlich.

Wandelanleihen liegen bei Emission üblicherweise im ausgewogenen Bereich. Steigerungen des Aktienkurses haben eine höhere Auswirkung auf den Kurs der Wandelanleihe als Kursrückgänge.

Steigt der Kurs der Aktie weiter, nähert sich eine Wandelanleihe immer mehr einem aktienähnlichen Status an. Sie reagiert stark auf Kursänderungen der Aktie.

Der dritte Zustand - rentenähnlich - beschreibt eine Wandelanleihe, deren Basiswert in einem solchen Maße zurückgegangen ist, dass die Ausübung der Kaufoption unwahrscheinlich ist. Veränderungen des Aktienkurses haben nur noch eine geringe Auswirkung auf den Kurs der Wandelanleihe. Die rentenähnliche Wandelanleihe verhält sich wie eine konventionelle Anleihe des Emittenten.

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Fakten